Lamu

verschlafendes Paradies

Zu abgelegen für einen schnellen Besuch, zu klein für Massentourismus: Die autofreie Inselgruppe Lamu in Kenia konnte sich lange Zeit ihren ursprünglichen Charme bewahren.

Lamu – Der Tag beginnt auf Lamu mit dem Ruf des Muezzin und dem Protestgeschrei von Eseln, die zur Arbeit getrieben werden. Im Morgenlicht leuchten die weißen Häuser aus Korallenfels und der Sand der Dünen. Die Inselgruppe im Indischen Ozean gehört – noch – zu den letzten Geheimnissen Kenias, zu klein für den Massentourismus, zu abgelegen für einen schnellen Besuch. In Lamu, einer der ältesten Siedlungen entlang der ostafrikanischen Küste und Herz der Swahili-Kultur, vermischen sich arabische und afrikanische Einflüsse.

Die historische Altstadt von Lamu Town wurde 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt

Gemeinsam mit ihren Nachbarinseln Manda und Pate bildet die Insel Lamu das Lamu-Archipel. Auf Manda befindet sich ein kleiner Flughafen, der von Nairobi oder Mombasa aus angesteuert wird.

Die Insel Lamu ist etwa 10km lang und 6km breit, ihre von etwa 30.000 Menschen bewohnte Hauptstadt ist Lamu Town. Weitere Siedlungen tragen die Namen Kipangani, Matondoni und Shela und haben sich als malerische Fischerdörfer zu Sehenswürdigkeiten entwickelt

Wer Lamu besucht, sollte nicht in Eile sein. Der Flug von Nairobi oder Mombasa dauert etwa eineinhalb Stunden, manchmal noch mit einem Zwischenstopp in Malindi. Dann geht es mit dem Boot weiter zur endgültigen Unterkunft. Denn Autos gibt es auf Lamu nicht, einmal abgesehen vom Dienstwagen des Chefs der Bezirksverwaltung oder dem klapprigen Bus auf der Insel Pate.

Statt der hupenden und drängelnden Matatu-Minibusse, die überall sonst in Kenia zu den Schrecken der Straße gehören, sind auf Lamu wie seit Jahrhunderten Esel und Boote die wichtigsten Verkehrsmittel. Es gibt sogar ein Altersheim samt Ambulanz für Esel.

Die Dhows, traditionelle Segelboote und meist aus dem Holz der Mangrovenwälder der Inseln gefertigt, haben heutzutage einen Motor und trotzen auch anhaltender Flaute. Aber die Fischer, die am Hafen ihre Netze und Segel flicken, setzen noch immer auf die gleiche Segeltechnik, wie sie seit Jahrhunderten entlang der Küste üblich ist.

Ein Spaziergang durch die Städte und Dörfer der Inseln ist noch immer wie eine Reise in eine andere Zeit mit einem gemächlichen Tempo. Verschleierte Frauen und Mädchen in schwarzen Gewändern prägen das Bild auf den engen, gewundenen Gassen, und viele Männer unterbrechen ihre Unterhaltungen und Alltagsgeschäfte, um dem Ruf des Muezzin in die Moschee zu folgen. In vielen Restaurants oder Hotels gibt es keinen Alkohol.

Der soziale Dreh- und Angelpunkt der Touristen und weißen Villenbesitzer befindet sich ein paar hundert Meter entfernt im Peponi, dem wohl bekanntesten Hotel der Insel. Seit Jahren kommen Bewohner und Besucher auf der weiten, weißen Terrasse zusammen, um hier den Sundowner zu genießen.

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Reiseinformationen Lamu

Geographische Lage

Die Region Lamu County: Lamu County liegt im Norden Kenias. In der Region befinden sich insgesamt mehr als 1.000 Inseln. Viele davon sind unbewohnt und manche sogar nur bei Ebbe vorhanden.

Der Lamu Archipel: Ein großer Teil des Lamu Countys wird vom gleichnamigen Archipel ausgemacht. Diese Inselgruppe, ebenfalls im Norden Kenias, besteht aus folgenden Inseln: Lamu, Manda, Pate, Kiwayu und weiteren kleinen, kaum bewohnten Inseln im Indischen Ozean.

Flüche: 6.273,1 km²

Bevölkerung: 100.000 im Lamu Distrikt 30.000 Lamu Town

Ortszeit: MEZ+2 Stunden während der europäischen Winterzeit, MEZ+1 Stunde während der europäischen Sommerzeit

Religion

95% der sansibarischen Bevölkerung gehören dem Islam an.

Menschen

Auf Lamu gibt es mehr Muslime als Christen. Im restlichen Kenia ist das genau umgekehrt. Die Gründe dafür liegen in den starken Handelsbeziehungen zum Oman. Die Menschen sind auch in diesem Teil Kenias sehr freundlich. Die Stadt ist streng muslimisch und Touristen sollten auf ihre Kleidung achten und stets die Schultern und Knie bedecken. Das Fotografieren ist nicht erwünscht und sollte auf den Straßen und Märkten vorher erfragt werden.

Sprache

Einheimische, die in der Tourismusbranche tätig sind, sprechen Englisch, jedoch ist Swahili die dominierende Sprache der Stadt.

Elektrizität

Die Netzspannung in Kenia beträgt 240 Volt bei einer Frequenz von 50Hz. Die Stecker entsprechen der britischen Norm, so dass Sie einen Adapter benötigen, den Sie oftmals in den Hotels ausleihen können. Akkus für Kameras, Videokameras etc. können in den Lodges und Camps meist an der Rezeption aufgeladen werden. Wenn möglich bringen Sie zusätzliche Akkus mit, da die Ladestationen häufig auch schon belegt sind. Oftmals erfolgt die Stromversorgung über Generatoren, der dann üblicherweise gegen 24.00h abgeschaltet wird. Stromausfälle sind häufig zu erwarten vor allem in der Trockenzeit.

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Deutsche Staatsbürger benötigen einen Reisepass der noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und über 2 leere Seiten verfügt. Darüber hinaus benötigen Sie ein Visum. Das E-Visum kann online über das entsprechende Formular auf http://evisa.go.ke/single-entry-visa.html beantragt und bezahlt werden. Die Ausstellung benötigt bis zu 5 Werktage. Das eVisum ist ab Ausstellung 90 Tage gültig und die Reise muss dann innerhalb dieses Zeitraumes stattfinden. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Abreise über etwaige Visa Änderungen.  Kinder unter 16 Jahren benötigen kein Visum!

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Impfungen

Generell birgt Kenia keine grundlegend größeren gesundheitlichen Risiken als andere Ferndestinationen. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist prinzipiell für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet heraus nötig, ein Nachweis wird aber häufig nicht verlangt. Darüber hinaus sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Überprüfen Sie aber ob die auch in Europa angeratenen Impfschutze noch vorhanden sind: Polio, Tetanus, Diphtherie. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B wird ebenfalls empfohlen.

HIV / Aids

ist in vielen Ländern ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Malaria Prophylaxe

Leider ist Kenia wie die meisten anderen Länder in Afrika nicht frei von der Tropenkrankheit Malaria. Insbesondere in den niedrigeren Höhenlagen ist das Risiko einer Malaria Erkrankung gegeben. Ein geringes Risiko herrscht in Nairobi und in den Höhenlagen über 2500m der Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western. Unabhängig von den Jahreszeiten existiert ein hohes Infektionsrisiko unterhalb von ca. 1.800 Höhenmetern. Wenn eine Badeverlängerung gebucht ist, gehört eine Vorsorge zum Pflichtprogramm. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

Nutzen Sie die in den Hotels und Lodges zur Verfügung gestellten Moskitonetze und beim Aufenthalt im Freien (besonders am abendlichen Lagerfeuer im Camp) tragen Sie Insektenschutzmittel. Lassen Sie beim Verlassen Ihres Zimmers in der Dunkelheit kein Licht angeschaltet. Beraten Sie sich vor Abreise mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner über etwaige Impfungen und Schutzmaßnahmen.

Wasser

In Hotels, Lodges, Gästehäusern und Restaurants gibt es gutes, meist europäisches Essen. Wasser sollte nur aus versiegelten Flaschen getrunken werden.

Versicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse auch Leistungen im nicht-europäischen Ausland abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir dringend den Abschluss einer entsprechenden Auslands-Reisekrankenversicherung, die auch einen Krankentransport nach Deutschland einschließt.

Für alles Reisen nach Kenia empfehlen wir Ihnen außerdem eine Flying Doctor Versicherung abzuschließen durch die Sie im Notfall innerhalb Kenias schnellstmögliche ärztliche Hilfe erhalten – auch per Flugzeug. Diese Versicherung ersetzt nicht den Abschluss einer Reise –Krankenversicherung. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, dann nehmen Sie diese aus Deutschland mit.

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Das Ausführen der Landeswährung ist verboten. Ausländische Währungen dürfen nur in Banken oder Wechselstuben getauscht werden. Die Kenianische Währung ist der Kenia Shilling (Ksh).

1 US Dollar = ca. 131 Kenia Shilling (Stand 2023)

1 Euro = ca. 143 Kenia Shilling (Stand 2023)

Sie sollten möglichst überall mit Bargeld bezahlen. Es gibt in Lamu Town einige Banken, die auch Geldautomaten betreiben. Leider sind diese aber sehr unzuverlässig.

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In den letzten Jahren gab es auf den Inseln des Lamu Archipels vereinzelte Anschläge, welche für Negativschlagzeilen und ein schlechtes Image sorgten. Obwohl die Insel Lamu selbst bisher nie Gegenstand dieser Taten war, wurde sie synonym dafür verwendet. Lamu Island und Manda Island sind bislang nicht Ziel von Anschlägen geworden. Bitte erkunden Sie sich vor einer Reise beim Auswärtigen Amt https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kenia-node/keniasicherheit/208058

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Die höchste Durchschnittstemperatur in Lamu beträgt mit 32 Grad im März und der kälteste Monat ist der August mit 26 Grad. Badeurlauber erwarten Wassertemperaturen von 25 Grad im August bis 28 Grad im Februar. Die Temperaturen sinken in der Nebensaison nicht ab. Wenn man den Regen vermeiden möchte, sollte man im Februar mit nur 3 Regentagen verreisen, im Mai hingegen kann man mit 19 Regentagen rechnen.

Monat°CWassertemperaturNiederschlag in mm
Januar25-312934
Februar26-312813
März27-322955
April27-3130166
Mai26-3029352
Juni26-2928100
Juli25-282773
August25-282558
September25-292747
Oktober25-3027138
November26-3129161
Dezember26-3129163
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Flughafen

Der Manda Flughafen liegt auf Manda Island. Er verbindet Nairobi, Mombasa Malindi und die Insel Kiwayu mit dem Lamu Archipel. Etwa 5 nationale Airlines starten und landen auf dem kleinen Flughafen. Am Flughafen angekommen gilt es einige Meter zu laufen. Kenianer und Gepäckkarren helfen dabei. Der gepflasterte Weg führt zu einer kleinen Anlegestelle. Von dort legen Boote in alle Richtungen ab. Der Preis ist vor Fahrtantritt zu verhandeln.

Boote

Das Boot ist für Touristen das wichtigste Fortbewegungsmittel im Lamu Archipel. Damit verlässt man den Flughafen auf Manda Island und kommt zu den anderen Inseln. Es gibt die Wahl zwischen normalen Booten und Schnellbooten, die fast doppelt so schnell sind und auch teurer sind. Grundsätzlich sind die Bootsfahrten nicht günstig. Für einen Tagesausflug bezahlt man ca. 150 Euro. Bei Ebbe und Flut fahren die Boote gleichermaßen.

Esel

Auf der Insel Lamu gibt es insgesamt zwei Autos. Ein Landrover fungiert als Regierungsfahrzeug. Außerdem gibt es einen Krankenwagen. Alle weiteren Transporte werden mit dem Esel erledigt. Überall auf der Insel und besonders in der Altstadt sieht man die Tiere, die überwiegend Lebensmittel und Waren transportieren.

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Lamu Altstadt

Die Stadt mit heute etwa 30 000 Einwohnern hat eine fast eintausendjährige Geschichte. Die Häuser Lamus wurden aus Korallenstein und Mangrovenholz gebaut. 26 Moscheen und fünf Kirchen befinden sich in den Gassen der Stadt. Vierstöckige, ohne Zement aus Korallenquadern geschichtete Häuser, deren Wände mit Kalkverputz geglättet sind, zeugen mit schönen Innenhöfen und offenen, Räumen, durch die der Wind zirkulieren und die Sonnenglut mildern kann, von einer hochentwickelten Baukunst. In den zur Gasse fensterlosen Fassaden findet man die berühmten, hohen Türen von Lamu, die ornamentreich geschnitzt sind. Bis auf den heutigen Tag beherrschen einige Handwerksmeister die traditionelle Schnitzkunst. Die Türen der Häuser der ‚Steinstadt‘ sind mehr als ein Hauseingang, sie werden zum Sinnbild der formenreichen Swahilikultur.

Einkaufen auf Lamu

In der Altstadt Lamus gibt es einen großen Obst- und Gemüsemarkt. In den Morgenstunden werden dort auch Fleisch und Fisch verkauft. Gemüse und Obst können hingegen ganztägig gekauft werden. In der Altstadt findet man auch schöne Souvenirs wie Holzschnitzereien.

Noch etwas malerischer und sauberer als Lamu Town ist die 1200-Einwohner-Gemeinde Shela. Direkt vor Shela kann am Strand gebadet und relaxt werden. In Lamu ist das durch den Hafen und den regen Betrieb nicht möglich. Übernachtungsgäste aus Lamu laufen zum Shela Beach. Besonders schön ist ein Spaziergang zu den Dünen von Shela, die sich im Südosten der Insel befinden.

Siyu Lamu Fort

Das Siyu Fort befindet sich im Distrikt Lamu in der Küstenprovinz auf der Insel Pate, gegenüber der Stadt Siyu. Es liegt etwa 25 km nordöstlich der Stadt Lamu und kann mit dem Boot von Lamu aus über einen langen, von Mangroven gesäumten Strand erreicht werden, der nur bei Flut befahrbar ist. Das heutige Dorf Siyu ist immer noch bekannt für sein gut etabliertes Lederhandwerk, darunter Sandalen, Gürtel und Hocker. Es wurde im späten 19. Jahrhundert berühmt, als es sich der omanischen Herrschaft widersetzte, was im Bau einer Festung gipfelte, als Versuch der omanischen Araber, die Bewohner von Siyu zu unterwerfen. Abgesehen von der beeindruckenden Festung, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist, beherbergt Siyu auch die Überreste zahlreicher prächtiger Gräber und Moscheen.Siyu ist die einzige Stadt, die eine eigene Festung gebaut hat, im Gegensatz zu Mombasa und Lamu, wo die Festungen von Ausländern errichtet wurden. Mündliche Überlieferungen weisen darauf hin, dass die Festung im 19. Jahrhundert von einem der Anführer von Siyu, Bwana Mataka, erbaut wurde, um die Bewohner von Siyu vor der Herrschaft der omanischen Araber zu schützen. Er baute auch einen Großteil der Stadt wieder auf, einschließlich eines Herrenhauses aus Stein für sich selbst, dessen Überreste noch zu sehen sind.

Lamu Museum

Das Lamu Museum ist das Flaggschiff der fünf Museen und Informationszentren in der Altstadt von Lamu. Das in den 1960er Jahren gegründete Lamu Museum stellt eine der größten und authentischsten ethnografischen Suaheli-Sammlungen an der ostafrikanischen Küste dar, die von zahlreichen Forschern und Enthusiasten aus den frühen 1900er Jahren zusammengestellt wurde. Die Artefakte repräsentieren verschiedene Facetten des Swahili-Kulturerbes und umfassen Kleidungsstücke, Schmuck, Möbel, Manuskripte, Amulette, Musikinstrumente, maritime und Dau-Materialien, archäologische Funde sowie eine breite Palette von Haushalts- und technischen Werkzeugen und Geräten.Das Museum ist zweifellos ein großartiges Denkmal innerhalb des Weltkulturerbes und vom unschätzbaren Wert für die Swahili Kulturgeschichte.

Lamu Fort Bibliothek

Die Bibliothek findet sich im Lamu Fort in der Altstadt von Lamu. Das Fort war zwischen 1910 und 1984 ein Gefängnis und wurde 1984 von den Nationalmuseen von Kenia restauriert und 1986 offiziell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.Die Bibliothek des Lamu-Museums wurde 1978 als Referenzbibliothek für Mitarbeiter und Forscher gegründet und war ursprünglich im Gebäude des Lamu-Museums untergebracht. Um jedoch der wachsenden Zahl von Benutzern und Anfragen der Bewohner von Lamu nachzukommen, wurde die Bibliothek 1986 in einen geräumigeren Raum im damals kürzlich renovierten Lamu Fort verlegt.Die Lamu Fort Bibliothek ist eine Forschungs- und Gemeindebibliothek und dient einer Bevölkerung von etwa 80.000 Menschen. Sie spielt die Rolle einer öffentlichen Bibliothek im Landkreis Lamu, da sie die einzige öffentlich zugängliche Bibliothek im Landkreis Lamu ist.

Ein Ausflug zu der Nachbarinsel Manda lässt sich gut verbinden mit einer Bootstour und einer Besichtigung der Ruinenstadt Takwa. Hier kann man an einer Führung teilnehmen oder die Ruinen auf eigene Faust erkunden.

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Kipungani Beach

Kipungani heißt „frischer Wind“ und den gibt es hier die meiste Zeit des Jahres tatsächlich, was bei den Temperaturen in Nähe zum Äquator angenehm ist. Der naturbelassene Strand aus hellem Sand grenzt an seinen Nachbarstrand Shela Beach. Am besten erreicht man den Strand in 25 Minuten per Schnellboot von Lamu Town oder alternativ zu Fuß über den 12 Kilometer langen Shela Beach Strand.

Den Hintergrund am Kipungani Beach bilden ein paar Strandhäuser, die teilweise als Ferienwohnungen zu mieten sind und teilweise zu kleinen Hotelanlagen gehören. Eine dieser Anlagen liegt in den Dünen und hat eine besonders entspannte Atmosphäre

Wasseraktivitäten des kleinen Resorts in den Dünen:

  • Schnorchel- oder Tauchausflug zu der kleinen Insel Kinyiaki, um Delfine zu sehen und eine bunte Unterwasserwelt mit Korallen
  • Windsurfen
  • Wasserski
  • Wakeboard
  • Kajak
  • Hier muss man sein eigenes Equipment mitbringen, aber der Strand ist ein Geheimtipp unter Kitesurfern, da es hier einen konstanten Wind gibt.

Manda Beach

Unmittelbar gegenüber des allseits bekannten Shela Beach auf Lamu Island befindet sich der breite und langgezogene Manda Beach auf Manda, der kleinsten der drei Hauptinseln des Lamu-Archipels. Manda Beach ist ausschließlich per Boot zu erreichen. Obwohl er von Lamu aus mit einer günstigen und nicht mal fünfminütigen Bootsfahrt zu erreichen ist, gibt es an diesen Traumstrand nur wenige Besucher. Hier kann man lange Spaziergänge unternehmen und am nördlichen Ende des Sandstrandes kann man bei Ebbe an den Mangrovenwäldern entlangspazieren und dabei auf Tuchfühlung mit den zahlreichen Meeresbewohnern gehen. Südlich des Zuflusses vom offenen Meer schließen sich einige Privatgrundstücke mit imposanten Villen an. Der Strand selbst jedoch ist überall öffentlich zugänglich. Die Gewässer zwischen Manda und Lamu sind nicht der beliebteste Spot zum Schnorcheln, doch kann man auch hier allerhand Fische und mit Glück sogar Meeresschildkröten beobachten. Manda Beach liegt im Westen der Insel Manda, und bietet wundervolle Sonnenuntergänge.

Wasseraktivitäten des Manda Watersports Center:

  • Funsportarten wie Wasserbananen und Jetskis
  • Windsurfen
  • Tauchkurse und Free Diving Kurse
  • Kiteschule mit moderner Ausstattung

Manda Bay – Traumstrand

Die Manda Bay ist eine echte Traumbucht mit feinem weißem Sand, die auf der Rückseite der Manda Island lieg. Hier befindet sich auch ein sehr exklusives Hotel. Östlich und südöstlich davon schließt sich ein perfekter, langgezogener Sandstrand an – hier gibt es absolut nichts, soweit das Auge reicht außer Sand. Neben Proviant sollte man hier auch eine Schnorchel Ausrüstung einpacken. Denn genau hier befindet sich einer der interessantesten Spots zum Schnorcheln des gesamten Lamu-Archipels. Zahlreiche Fischarten, Wasserschildkröten und Delfine sind hier zuhause. Mit viel Glück bekommt man sogar einen imposanten Walhai zu Gesicht.

Shela Beach

Shela Beach ist der beliebteste und längste Strand auf der Insel Lamu in Kenia, wobei die meisten Strandbesucher ihn in seiner vollen Länge von 12 Kilometern nur vom Boot aus erkunden. Von Lamu Stadt ist er in wenigen Minuten aus zu erreichen. Der Strand ist naturbelassen und besteht aus hellem Sand. Während im östlichen Teil mehr Menschen am Strand sind und die schönen weißen Gebäude von Ferienwohnungen und einem Hotel den Hintergrund verzieren, wird im weiteren Verlauf der Blick frei auf eine Dünenlandschaft. Hier begegnet man nur selten Einheimischen, joggenden Urlaubern und hin und wieder einigen Kühen. Besonders schön ist der Sonnenuntergang am Shela Beach. Der Strand beginnt an einem Bootssteg im gleichnamigen Ort Shela, der vor allem von den Einheimischen als Badesteg genutzt wird. Wenn man in westliche Richtung geht, sieht man bald keine Häuser mehr und der Strand wird breiter und eröffnet den Blick auf eine schöne Dünenlandschaft. Shela Beach ist hier komplett naturbelassen und erstrahlt in natürlicher Schönheit.

Takwa Beach

Takwa Beach liegt auf der Insel Manda. Der Strand ist am besten mit dem Boot zu erreichen. Da sich der Strand aber an der dem offenen Meer zugewandten Seite der Insel befindet, ist die See manchmal zu rau, um anzulegen. Alternativ kann man dann mit dem Boot quasi das Feld von hinten aufräumen und durch idyllische Mangrovenwälder den Strand von der ruhigen Seite erreichen. Wer nur schnorcheln möchte, kann auch vor dem Takwa Beach ankern, denn hier befindet sich ein gut erhaltenes Korallenriff, das gerne als Tauchrevier genutzt wird. Takwa Beach bietet viel Ruhe und Platz für ausgedehnte Strandspaziergänge. Manchmal kann man hier auch Schildkrötenbabys beobachten, wie sie aus den Eiern schlüpfen, die am Strand abgelegt wurden und sie ihren Weg ins Meer finden. Der Strand wird 2-3mal im Jahr gereinigt. Beim Baden sollte man vorsichtig sein, da die Strömung sehr stark und gefährlich werden kann. Es gibt am Strand keine Infrastruktur oder Wassersport Ausstattungen.

Wasseraktivitäten am Takwa Beach:

  • Kitesurfen: Im Februar oder März finden hier große Wettbewerbe am Strand statt, dann geht es hier quirlig zu.
  • Wellenreiten: Von Mai bis Juni sind mit den hohen Wellen die Bedingungen für fortgeschrittene Wellenreiter gut.
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