Madagaskar
Die viertgrößte Insel der Welt ist ein Geheimtipp für Entdecker und Naturliebhaber. Riesenschmetterlinge, Reptilien, Eisvögel, Fischadler und Lemuren – Flora und Fauna sind der wahre Schatz Madagaskars: 90 % der Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, kommen also sonst nirgendwo auf der Welt vor. Die ganze Pracht der Insel offenbart sich vor allem in den Naturreservaten, eine unglaubliche Artenvielfalt auf kleinstem Raum. Der Südwesten beherbergt den größten Artenreichtum an Baobabs der Welt und im Nordwesten breitet sich der Bemaraha-Nationalpark aus, dessen Merkmale die hohen Felsformationen mit scharfen Spitzen, auch „Tsingy” genannt darstellen.
Im Norden befindet sich der Nationalpark Montagne d’Ambre, der für seine Wasserfälle und eine üppige Vegetation bekannt ist. Im Osten liegt die Masoala-Halbinsel, die von drei Marineparks umschlossen ist. Dies ist ein Paradies für Wanderer, Kajak-Fahrer und Schnorchler. Entdecken Sie mit uns die vielfältigen Facetten einer einzigartigen Insel, die sich in weiten Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat. Für jeden Geschmack bietet das Land eine passende Urlaubsreise; sei es Abenteuer Reise in die Wildnis, Fun und Sport, Tauchmöglichkeiten, traumhafte Strände oder wunderbare Naturerlebnisse. Mit genügend Zeit, Flexibilität und Geduld werden Sie ein bezauberndes Land entdecken.
- Der perfekte Ort, um Lemuren zu sehen
- Antsirabe - das Zemtrum der Bierindustrie
- Ranomafano N. P. - Regenwald und Wildtiere
- Ifaty - Tauchen, schnorcheln und Wale beobachten
- Baobabs im Reniala Park
ab 2.735€
- Fahrt mit dem legendären Dschungel Express
- Besuch traditioneller Handwerksbetriebe
- Die vulkanische Landschaft des Hochland Madagaskars
- Ranomafana Nationalpark: auf den Spuren der Bambuslemuren
- Der Trockenwald und die Granitfelsen von Anjapark
- Isalo-Gebirge: eine sensationelle Sandsteinformation
- Badeurlaub im Fischerdorf von Ifaty
ab 1.716€
Reiseinformationen Madagaskar
Geographische Lage
Madagaskar ist nach Grönland die viertgrößte Insel der Welt und liegt im westlichen Indischen Ozean. Die Insel wird durch den Kanal von Mozambique von Afrika getrennt. Das Land lässt sich in fünf geografische Regionen einteilen: Die Ostküste, das Tsaratanana Massiv im Norden, das zentrale Hochland, die Westküste und der Südwesten. Das zentrale Hochland läuft über die gesamte Länge der Insel und erreicht Höhen von 800 bis 1800m. Das höchste Berg Maromokotro mit 1680m befindet sich im nördlichen Ende der Insel. Das Land erstreckt sich von Norden nach Süden in einer Länge von 1625 km bei einer mittleren Breite von 500 km und ist durchweg gebirgig. Tiefland ist so gut wie gar nicht vorhanden, nur Sumpfniederungen an der Mündung der Flüsse sind vorhanden.
Fläche
Mit 587.041 Quadratkilometern ist die Insel eineinhalb Mal größer als Deutschland
Bevölkerung
Rund 25 Millionen (Stand 2016), darunter 110.000 – 150.000 Komorer, 27.000 Franzosen (davon etwa die Hälfte mit doppelter Staatsangehörigkeit), Chinesen und Inder. 75% der Bevölkerung lebt auf dem Land.
Ethnische Gruppen
18 größere ethnische Gruppen: Die größten Bevölkerungsgruppen Madagaskars sind die Merina, Besileo und Bara im Hochhland, Antandroy im Süden, Sakalava im Westen und Betsimisaraka im Osten.
Religionen
Die Madagassen verfolgen bis heute zahlreiche Traditionen. Glaube und Aberglaube, Ahnenkult und Verbot sowie Astrologie und Orakel bilden das Fundament der althergebrachten Brauchtümer und Gedankenwelten.
Eine wichtige Rolle spielt in Madagaskar die Verehrung der Ahnen. Nach dem Glauben der Madagassen scheiden diese bei ihrem Tod nicht komplett aus dem Leben, sondern sind als Geistwesen noch immer präsent und steuern die Geschicke der Familie oder des Dorfes.
Die Fady ( Verbote und Tabus) stammen von den Ahnen und haben bis heute ihre Gültigkeit, besonders in ländlichen Gebieten. Riten und Feste halten die alten Traditionen am Leben und Glaube und Tod sind dicht miteinander vernetzt. Alles dreht sich um den Totenkult. Für den Reisenden ist es empfehlenswert wenn er sich in entlegenen Gebieten befindet sich nach den dort geltenden Fady zu informieren.
Sprachen
Madagassisch, Französisch, Im Tourismusbereich findet man gelegentlich auch deutsch- oder englischsprechende Ansprechpartner. Grundkenntnisse in Französisch sind in jedem Fall zu empfehlen.
Hauptstadt
Antananarivo ca. 2 Mio. Einwohner
Elektrizität
Madagaskar hat ein Stromnetz von 220V mit Steckdosen des französischen Typs. Deutsche Eurostecker und flache Stecker passen immer. Es gibt häufig Stromausfälle oder Schwankungen und nachts wird in Hotels oftmals der Strom komplett abgeschaltet. Eine Taschenlampe sollte immer mitgebracht werden. Auf der Insel erhält man in jedem Elektroladen für wenig Geld problemlos Stecker und Adapter.
Ortszeit
MEZ+2 Stunden während der europäischen Winterzeit, MEZ+1 Stunde während der europäischen Sommerzeit
Telefonvorwahl
+261
Mobilfunknetze: Roaming funktioniert nur bei wenigen deutschen Betreibern, z.B. bei Telecom, aber nicht bei O2. Bei Bedarf sollte man sich hier vor Antritt einer Reise bei seinem Mobilfunkbetreiber in Deutschland über entsprechende Roaming-Partnerschaften informieren. Es empfiehlt sich eine Prepaid Karte zu kaufen. Dies ist die günstigste Möglichkeit, um nach Deutschland zu telefonieren.
Feiertage
1. Januar: Neujahr, März/April: Ostern, 29.März: Jahrestag des antikolonialen Aufstandes von 1947, 1. Mai: Tag der Arbeit, Mai / Juni: Pfingstmontag/Himmelfahrt, 26. Juni: Nationalfeiertag, Tag der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1960, 15. August: Maria Himmelfahrt, 1. November: Allerheiligen, 24, 25, 26 Dezember Weihnachten 30.Dezember: Jahrestag der 30. Republik, 31. Dezember: Silvester
Nach obenKultur auf Madagaskar – Eine Insel voller Geschichten, Rituale und Lebensfreude
Madagaskar ist nicht nur landschaftlich einzigartig – auch kulturell ist die Insel ein echtes Mosaik. Wer hier reist, spürt sofort: Diese Kultur ist anders. Tief verwurzelt in Traditionen, stark geprägt von Ahnenverehrung und gleichzeitig lebendig, kreativ und offen.
Für Afrika-Neulinge ist Madagaskar oft eine Überraschung – denn kulturell unterscheidet sich die Insel deutlich vom Festland Afrikas.
Herkunft und Identität – Afrika trifft Asien
Die Bevölkerung Madagaskars hat sowohl afrikanische als auch südostasiatische Wurzeln. Vor über 1.000 Jahren kamen Seefahrer aus Indonesien auf die Insel. Später folgten afrikanische Einflüsse vom Festland sowie arabische und europäische Händler.
Das Ergebnis ist eine faszinierende Mischung:
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Asiatische Reisterrassen im Hochland
- Afrikanische Musikrhythmen an der Küste
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Arabische Handelstraditionen
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Französische Kolonialarchitektur in Städten
Diese kulturelle Vielfalt prägt bis heute Alltag, Sprache, Küche und Feste.
Ethnische Gruppen – Vielfalt auf einer Insel
Madagaskar zählt rund 18 ethnische Gruppen, die jeweils eigene Traditionen, Kleidung, Musik und Rituale pflegen. Zu den bekanntesten gehören:
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Merina im Hochland rund um Antananarivo
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Betsileo mit ihren beeindruckenden Reisterrassen
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Sakalava an der Westküste
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Betsimisaraka an der Ostküste
Trotz dieser Unterschiede verbindet alle Madagassen ein starkes Gemeinschaftsgefühl und großer Respekt gegenüber Familie und Ahnen.
Ahnenverehrung – Die spirituelle Basis
Ein zentrales Element der madagassischen Kultur ist der Glaube an die Ahnen („Razana“). Verstorbene Familienmitglieder gelten nicht als fern – sie sind weiterhin Teil des Lebens.
Ein berühmtes Ritual ist die Famadihana, die sogenannte „Umbettung der Toten“. Dabei werden die Gebeine der Vorfahren feierlich aus dem Grab geholt, in neue Tücher gewickelt und gemeinsam mit Musik und Tanz gefeiert. Für Außenstehende ungewöhnlich – für Madagassen ein Ausdruck von Respekt und familiärer Verbundenheit.
Diese tiefe Spiritualität zeigt sich auch im Alltag: Viele Entscheidungen werden im Einklang mit Traditionen und überlieferten Regeln getroffen.
Musik, Tanz und Lebensfreude
Trotz großer Armut ist Madagaskar ein Land voller Musik. Gesungen wird bei Festen, bei Zeremonien und im Alltag.
Typische Instrumente sind:
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Valiha (Bambuszither)
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Trommeln
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Marovany (Kastenharfe)
Musik ist nicht nur Unterhaltung – sie erzählt Geschichten, bewahrt Geschichte und verbindet Generationen.
Sprache und französischer Einfluss
Die Landessprache ist Malagasy, daneben ist Französisch weit verbreitet. In touristischen Regionen wird teilweise auch Englisch gesprochen.
Der französische Einfluss zeigt sich besonders in:
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Architektur
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Bildungssystem
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Gastronomie
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Straßennamen und Verwaltung
Gleichzeitig bleibt die malagasy Identität stark und eigenständig.
Kleidung und Handwerk
Traditionell tragen viele Madagassen ein Lamba – ein vielseitiges Tuch, das als Kleidung, Schal oder Tragetuch dient. In ländlichen Regionen sieht man diese noch häufig.
Beliebt sind handgefertigte Produkte wie:
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Holzschnitzereien
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Geflochtene Körbe
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Gewürze
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Edelsteine
Das Handwerk ist oft regional geprägt und wird von Generation zu Generation weitergegeben.
Was bedeutet das für Reisende?
Wer Madagaskar bereist, sollte sich Zeit nehmen für Begegnungen. Die Menschen sind freundlich, zurückhaltend und sehr stolz auf ihre Kultur. Respekt vor Traditionen ist wichtig – vor allem bei Zeremonien oder beim Fotografieren von Personen.
Madagaskar ist kein klassisches „Safari-Land“. Es ist eine Reise in eine eigene Welt – kulturell, landschaftlich und menschlich.
Und genau das macht diese Insel so besonders.
Nach obenEin Touristenvisum für einen Monat erhält der europäische Reisende problemlos bei der Einreise am Flughafen von Antananarivo. Hierfür notwendig: ein noch für mindestens sechs Monate gültiger Reisepass, der noch mindestens 3 freie Seiten enthalten sollte sowie ein Rückflugticket. Die Gebühr für das Visum ist gestaffelt und beträgt für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen 30,76 Euro bzw. bis zu 60 Tagen 47,65 Euro. Für einen Aufenthalt von 61 bis 90 Tagen kostet das Visum 67,28 Euro. Durch lokale Währungsschwankungen kann sich der Visa-Preis leicht verändern. Wer länger als 60 Tage in Madagaskar bleiben möchte, muss bereits im Vorfeld der Einreise das gebührenpflichtiges Visum „Transformable“ zu beantragen. Das Visum kann auch als E-Visum vor Abflug bei der madagassischen Botschaft in Berlin oder bei einem Konsulat beantragt werden.
Nach obenEs sind keine Impfungen für die Einreise nach Madagaskar vorgeschrieben. Überprüfen Sie aber ob die auch in Europa angeratenen Impfschutze noch vorhanden sind: Polio, Tetanus, Diphtherie. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B wird ebenfalls empfohlen
HIV / Aids
Das Land gehört zu den wenigsten an Aids betroffenen Ländern in Afrika. Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können dennoch ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Malaria Prophylaxe
Madagaskar gehört zu den Ländern, die von Malaria betroffen sind. Eine Prophylaxe gegen Malaria, (z.B. Malarone) über die ganze Reisezeit wird von den meisten Medizinern dringend empfohlen.
Chikungunya-Fieber, Rift-Valley- und auch Dengue-Fieber
An der Nord- und Ostküste gibt es das Chikungunya-Fieber. Die Erkrankung wird von tagaktiven Mücken übertragen und tritt plötzlich auf. Neben grippeartigen Beschwerden ist ein Hautausschlag, ein sogenanntes Exanthem typisch. Zwar verläuft das Chikungunya-Fieber nur in seltenen Fällen tödlich, aber es kann Monate dauern, bis alle Symptome verschwinden. Da es weder Medikamente noch einen Impfstoff gibt, ist ein Mückenschutz zur Vermeidung der Ansteckung die einzige wirksame Maßnahme.
Wasser
Wasser sollte nur aus versiegelten Flaschen getrunken werden. Flaschen sind überall erhältlich. Wasser aus dem Wasserhahn ist bestenfalls zum Zähneputzen geeignet.
Versicherung: Die medizinische Versorgung ist insgesamt nicht besonders gut. Es gibt weder genügend qualifizierte Ärzte, noch ausreichend Medikamente. Eine umfangreiche Reiseapotheke ist deswegen nötig. Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse auch Leistungen im nicht-europäischen Ausland abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir dringend den Abschluss einer entsprechenden Auslands-Reisekrankenversicherung, die auch einen Krankentransport nach Deutschland einschließt.
Die Landeswährung ist seit August 2003 der Ariary: 1 EURO = ca. 2.800 Ariary. Im Alltag rechnet man aber immer noch häufig in der vorhergehenden Währung “FMG” (Franc Malgache). Der FMG steht im festen Verhältnis von 5:1 zum Ariary (1 EUR = 14.000 FMG = 2.800 Ariary). Deshalb ist es auch heute noch ratsam, immer nachzufragen, ob es sich bei den angegebenen Preisen um FMG oder Ariary handelt. In Hotels und Restaurants mit fixen Preislisten kann man davon ausgehen, dass die Preise in Ariary angegeben sind. Bei Straßenhändlern sollte man lieber nachfragen, wenn einem der Preis zu hoch vorkommt. Dann könnte es sich um eine Preisangabe in FMG handeln.
Es gibt folgende Geldscheine: 200- (0,071 €), 500- (0,17€), 1000- (0,35 €-), 2000- ( 0,71 €), 5000- ( 1,80€) und 10.000-Ariary (3,60€) Banknoten. Münzen sind ebenfalls im Umlauf. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Der Umtausch erfolgt in allen Banken und spezialisierten Agenturen. Madagaskar ist ein Land der Händler ohne Wechselgeld. Mit “großen” Geldscheinen sind viele schon überfordert. Achten Sie darauf, dass Sie beim Umtausch auch einige kleine Scheine erhalten. Die Agentur wird Ihnen außerdem bereits vorab mit kleinen Scheinen behilflich sein. Es gibt Geldautomaten für gängige Kreditkarten. Mit einer Kreditkarte mit PIN-Code kann man hier maximal 400.000 Ariary (ca. 140 Euro) pro Abhebung bekommen. Kreditkarten besonders die Visa Karte wird zum Geldtausch bei Banken akzeptiert – als Zahlungsmittel in Hotels oder Geschäften werden diese meist nicht akzeptiert. Tauschen Sie nicht zu viele Devisen, denn bei der Ausreise darf man nicht mehr als 500.000 Ariary (umgerechnet 200 Euro) mit sich führen. Der Rücktausch von Ariary in Euro ist nur in Banken in Antananarivo möglich.
Nach obenDie Import-Regeln werden auf Madagaskar genauestens kontrolliert und sind sehr streng. Folgendes darf eingeführt werden: 1 Liter Alkohol, 25 Zigarren oder 500 Gramm Tabak oder 500 Zigaretten und private Kleidung.
Schmuck, wertvolle elektronische Geräte (Laptop, Videokameras etc.) müssen bei der Einreise deklariert werden. Parfüm darf nicht zollfrei eingeführt werden.
Nach obenDie Ausfuhrbestimmungen sind sehr streng. Sie sollten alles, was Sie kaufen wollen, mit dem Reiseleiter absprechen. Er kann Ihnen in meistens weiterhelfen. Edel- und Halbedelsteine, Schmuck, Holzschnitzereien, Schmetterlinge und geschliffene Steine dürfen nur mit einer gültigen Ausfuhrgenehmigung ausgeführt werden. Das geeignete Formblatt erhalten Sie beim Einkauf. Die Ausfuhr von Fossilien, seltenen Tieren und Pflanzen und diversen Kulturgütern (alte Holzstatuen) ist strengstens untersagt. Für Obst, Gemüse und Pflanzen ist ebenfalls eine besondere Bestätigung vorzuzeigen. Diese ist beim Abflug in Antananarivo erhältlich.
Nach obenMadagaskar hat ein tropisches Küstenklima und zwei Jahreszeiten: eine heiße, regenreiche Jahreszeit von November bis April und eine kühle, trockene Jahreszeit von Mai bis Oktober. Nur im Hochland herrschen etwas mildere subtropische Temperaturen. Das lokale Klima wird bestimmt durch die Höhenlage, den Monsun und die Nähe zum Meer.
In den Monaten von Dezember bis März überzieht eine Regen- und Sturmzeit die ganze Insel, die sich besonders stark im Osten und Norden bemerkbar macht. Die Küstenregionen sind im Allgemeinen das ganze Jahr hindurch heiß.
Das Hochland hat ein gemäßigteres Klima mit einem recht “kühlen” Winter (kein Frost) in den Monaten Mai bis August. In den Monaten November bis März liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen im Hochland bei 25°C, an der Küste zwischen 30°C und 40°C. Der Westen und Süden ist durchgehend trocken. An der Südküste herrscht um diese Zeit trockenes, fast europäisches Sommerwetter Der Süden des Landes kann ganzjährig besucht werden, es regnet hier nur sehr selten.
Mai bis Oktober – Die ideale Zeit
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Trocken und meist sonnig
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Angenehme Temperaturen zwischen 20–28 °C
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Gute Straßenverhältnisse für Rundreisen
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Beste Bedingungen für Lemuren- und Nationalparkbesuche
Bitte beachten Sie ein eingeschränktes Platzangebot im Fahrzeug. Das Safarigepäck sollte leicht und nicht sperrig sein. Reisetaschen eignen sich besser als Koffer oder gar Hartschalenkoffer. Bei nationalen Flügen besteht zumeist eine Gepäckbegrenzung von 20 kg in weichen Taschen inkl. Handgepäck. Grundsätzlich empfehlen wir strapazierfähige leichte Kleidung aus Baumwolle oder Mikrofasern. Für das Hochland sollten Sie auch einen warmen Pullover, Regenschutz sowie festes Schuhwerk im Gepäck haben. Eine Sonnenbrille, Sonnenschutz, Taschenlampe sowie Fernglas für Wanderungen oder Tierbeoachtungen in Nationalparks sind ebenfalls sinnvoll.
Nach obenStrände auf Madagaskar – Wild, weit und wunderbar unterschiedlich
Madagaskar ist kein klassisches Badeziel wie Mauritius oder die Seychellen. Genau das macht den Reiz aus. Hier finden Sie keine Hotelketten am Horizont, sondern lange, oft menschenleere Strände, kleine Boutique-Hotels und ursprüngliche Fischerdörfer.
Für Sie als Kunde ist wichtig zu wissen: Die Strände unterscheiden sich stark – je nach Region, Sandart, Infrastruktur und Atmosphäre.
Nosy Be & Umgebung – Tropisch, lebendig, gute Infrastruktur
Lage: Nordwesten Madagaskars
Sand: Heller, feiner Sand
Meer: Warm, meist ruhig
Atmosphäre: Von lebendig bis exklusiv-ruhig
Nosy Be ist das bekannteste Badegebiet. Besonders Andilana Beach bietet sehr schönen, hellen Sand und klares Wasser. Die vorgelagerte Insel Nosy Iranja ist fast schon kitschig schön – mit einer schneeweißen Sandbank, die bei Ebbe zwei Inseln verbindet.
Für wen geeignet?
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Ideal für Kombination mit Rundreise
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Gut für Familien (ruhiges Wasser)
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Gute Hotelauswahl
Thema „Beach Boys“:
In touristischeren Orten wie Nosy Be gibt es vereinzelt Anbieter von Ausflügen am Strand. Sie sind in der Regel freundlich und nicht aufdringlich. Wer in einer hochwertigen Lodge wohnt, wird kaum angesprochen.
Île Sainte-Marie – Natur pur & entspannt
Lage: Ostküste
Sand: Goldfarben bis hell
Meer: Lagunenbereiche, teils kräftige Brandung
Atmosphäre: Ruhig, ursprünglich
Hier geht es deutlich entspannter zu. Kleine Lodges, viel Natur, wenig Infrastruktur. Zwischen Juli und September ist Walzeit – ein echtes Highlight.
Für wen geeignet?
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Paare
- Ruhesuchende
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Naturfreunde
Anakao & Südwesten – Weite, Einsamkeit, fast unberührt
Lage: Südwestküste nahe Tulear
Sand: Sehr hell bis weiß
Meer: Türkis, oft glasklar
Atmosphäre: Extrem ruhig, abgelegen
Hier erleben Ihre Kunden kilometerlange, fast menschenleere Strände. Keine Hotelburgen, keine Jet-Skis, keine Musik – nur Wind, Meer und Fischerboote am Horizont.
Für wen geeignet?
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Honeymooner
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Ruhesuchende
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Anspruchsvolle Individualreisende
Was sollten Sie wissen:
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Animation oder Party sucht man vergeblich
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Perfekt als „Down to Earth“-Strandverlängerung nach einer Rundreise
Für Familien empfehle ich eher Nosy Be mit Lagunencharakter. Für Paare und Honeymooner ist der Südwesten traumhaft. Für Naturfreunde mit Geduld und Zeit passt Sainte-Marie hervorragend.
Nach oben- BOTSCHAFTEN, KONSULARE
Botschaft der Republik Madagaskar
Seepromenade 92
D-14612 Falkensee-Berlin
Deutschland
Telefon : +49 (0)3322 – 2314-0
Fax : +49 (0)3322 – 2314-29
Mail : info@botschaft-madagaskar.de
Öffnungszeiten : Mo-Fr :09h00 – 12h30 und 13h30 – 16h30
Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Graf-Recke-Straße 43
40239 Düsseldorf
Tel: +49 (02)11- 914 2917
Fax: +49 (0)211- 699 0602
Mail: L.pollmann@bgv-nrw.de
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.00 – 12.00 Uhr
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Madagaskar
101, Rue du Pasteur Rabeony Hans (Ambodirotra), Antananarivo.)
Tel: +261 20 222 38 02, 222 38 03, 222 16 91
Fax: +261 20 222 66 2
Mail: info@antananarivo.diplo.de


